1917 in demjenigen Teil Gröbenzells, der zu Olching gehört, wohnen sieben Evangelische.
1924 die 76 Evangelischen Gröbenzells gehören zu Pasing. Zunächst 12, später 24 Gottesdienste jährlich werden im Untergeschoss der Schule (heute Alte Schule) gefeiert. Es gibt Kindergottesdienst und Religionsunterricht.
1935 Der Evangelische Verein Gröbenzell und Umgebung errichtet eine Kirchenstiftung.
1936 An der Troll-, heute Rathausstraße wird für 4960 Reichsmark ein Grundstück gekauft. In Gröbenzell wohnen 200 Evangelische.
1939 Die Pläne sind fertig, aber der Krieg verhindert den Baubeginn.
1941 Die Nationalsozialisten kündigen den Gottesdienstraum in der Schule. Ein Raum an der Lerchenstraße wird angemietet.
1947 Gottesdienst und Kindergottesdienst an jedem Sonntag.
1948 Erste Konfirmation in Gröbenzell. 1000 Evangelische.
1951 Vikar Ernst Allwang als erster eigener Geistlicher für Gröbenzell eingeführt.
1953 Bildung einer Tochterkirchengemeinde. Erster Kirchenvorstand gewählt.
1954 Die Stelle Allwangs, ein Exponiertes Vikariat, wird errichtet. Architekt Becker vom Kirchenbauamt München legt zwei Entwürfe für die Kirche vor, aus denen der Kirchenvorstand auswählt. Die politische Gemeinde befürwortet vergeblich einen modernen Bau.
1955 Grundsteinlegung am 18. September.
1956 Die neue Kirche wird am 23. September eingeweiht. Sie kostet 134.000 Mark.
1960 Die Evangelischen in Puchheim, bislang bei Fürstenfeldbruck, kommen zu Gröbenzell.
1961 Der Oberstock im Anbau der Kirche wird als Vikarswohnung mit 35 qm (!) hergerichtet.
1962 Vikar Allwang stirbt. Wolfgang Wunderer wird Exponierter Vikar.
1964 Günther Zeilinger folgt als Exponierter Vikar.
1965 Das Exponierte Vikariat wird Pfarrei, die Kirchengemeinde selbständig. Puchheim erhält ein Gemeindehaus.
1966 Das Pfarrhaus wird bezogen. Das zugleich geplante Gemeindehaus wird nicht gebaut.
1969 Ein erster evangelischer Kindergarten wird eröffnet.
1970 Gröbenzell zählt 2390 Evangelische, Puchheim 1455. Puchheim wird eigene Kirchengemeinde mit einem Vikariat, bleibt aber bei der Pfarrei Gröbenzell. Klauß Stüwe wird dort Vikar.
1973 Das Vikariat in Puchheim wird zur II. Pfarrstelle, Pfarrer Peter Morgenroth.
1975 Auf der I. Pfarrstelle kommt Gottfried Stoll für Günther Zeilinger. Die Kirche wird nach Zachäus benannt. 3800 Gröbenzeller sind evangelisch. 60 Kinder werden im Jahr getauft.
1980 Puchheim wird völlig selbständig.
1981 Die seit 1964 bestehende Diakonenstelle wird mit Peter Klentzan erstmals besetzt.
1982 Der zweite evangelische Kindergarten öffnet.
1983 Das Gemeindehaus und eine neue Orgel werden gebaut.
1988 Diakon Karl Heinz Stoppe folgt auf Peter Klentzan. Als erste Pfarrerin z. A. kommt Claudia Trescher.
1989 4500 Gemeindeglieder. Jürgen Tinkl löst Pfarrer Stoll ab.
1992 Wechsel auf dem Pfarrvikariat von Claudia Trescher zu Melitta Müller-Hansen.
1996 Pfarrer Rudolf Rodekirchen versieht das Pfarrvikariat.
1999 Auf die 1. Pfarrstelle kommt Joachim Funk für Jürgen Tinkl.
2001 Rudolf Rodekirchen wechselt. Die aus dem Pfarrvikariat umgewandelte 2. Pfarrstelle wird mit Pfarrerin Ghita Lenz-Lemberg besetzt.
2003 Abschied von Diakon Karl Heinz Stoppe. Die Diakonenstelle entfällt künftig.
2005 Mit Erstwohnsitz wohnen 3800 Evangelische in Gröbenzell.
2010 Pfarrer Joachim Funk verlässt uns.
Auf die 1. Pfarrstelle kommt ein halbes Jahr später Pfarrer Stefan Pickart.
2012 Pfarrerin Ghita Lenz-Lemberg, die die 2. Pfarrstelle inne hat, verlässt uns.
2013 Nach einem halben Jahr Vakanz kommt auf die 2. Pfarrstelle Pfarrerin Christine Drini.
2017 Pfarrer Stefan Pickart (1. Pfarrstelle) verlässt uns schon wieder.
2018 Im Februar kommt Pfarrerin Susanne Kießling-Prinz auf die 1. Pfarrstelle.